Kremstal

Die 2.368 Hektar große Rebfläche des Kremstals verteilt sich auf drei unterschiedliche Zonen: das eigentliche Kremstal und die historische Stadt Krems, deren westlicher Teil namens „Stein“  direkt an die Wachau anschließt (Steiner Hund als erste Kremser Lage, direkt nach Loiben), die östlich anschließenden mächtigen Lössdecken (Sandgrube, Rohrendorf, Gedersdorf) und die kleinen Weinorte südlich der Donau rund um das monumentale Stift Göttweig (Oberfurcha, Palt, Göttweig).

Je nach Herkunft variieren die Böden stark, Urgestein und Löss wechseln sich ab. Der Urgestein bzw. Granit ist der letzte Ausläufer der Böhmischen Masse, sanften Granithügeln, die die Gegenden des Mühl- und Waldviertels prägen. Klimatisch wie die umliegenden Regionen einerseits von der kühlen Luft des Waldviertels, die auf die warme pannonische Luft trifft und die Donau als große Wasserfläche und Klimaregulator. Je nach Herkunft sind die Weine weicher (Löss, cremiger, säurearmer) oder stahliger, mit mehr Grip und Salzigkeit (Urgestein). 

1 Artikel

1 - 1 von 1 Artikel(n)

Aktive Filter