ITALIEN

Die Weinbaugebiete in Italien gehören zu den ältesten der Welt. Als die Griechen ca. 1000 v. Chr. die Weinrebe im Süden des Landes einführten, wurde sie weiter nördlich von den Etruskern schon kultiviert. Die Griechen nannten Italien wegen seiner besonderen Eignung für den Wein „Enotria“ – das Weinland. Mehrere der heute noch angebauten Rebsorten stammen aus Griechenland.

Auch nach dem Aufstieg des Römischen Reichs war es lange Zeit noch der griechische Wein, der das höchste Ansehen genoss. Erst nach und nach setze sich der römische Weinbau in Italien durch. Dabei profitierten die Römer beim Weinanbau in Italien von den Erfahrungen der alteingesessenen Bauern, die sie als Grundlage nahmen, um den Weinbau weiterzuentwickeln. Im goldenen Zeitalter des Römischen Reichs war Wein ein so wichtiger Teil der Alltagskultur, dass der Konsum auf 1,8 Millionen Hektoliter geschätzt wird – das entspricht einem halben Liter pro Tag für jeden einzelnen Bürger. Eine der wichtigsten Einflüsse der Römer war die Erweiterung der Weinbauflächen auf die Provinzen. So entstanden flächendeckend Weinregionen in Italien und der Weinhandel florierte. Noch heute ist der Weinbau in Italien einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes. Lange wurde auf Masse gesetzt, in den 1960er-Jahren veränderte sich Italiens Weinbau jedoch entscheidend: Berühmte toskanische Weingüter wurden zum Vorbild für hochwertigen Qualitätswein.

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